Ulrike Zimmermann

FILMEMACHERIN UND UNABHÄNGIGE FILMPRODUZENTIN

Tabuthemen und die Inszenierung von Sexualität im Film durchzieht mein berufliches Schaffen seit Beginn: Das Thema meiner Diplomarbeit an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg im Jahr 1989 war: „Die erregte Frau in der Videothek. Über die Darstellung weiblicher Erregung im Film“.

Seitdem habe ich mich als Regisseurin und Produzentin immer wieder mit Themen befasst, die als „kontrovers“ oder „gewagt“ gelten. Zuletzt mit dem Kino- Dokumentarfilm „Vulva 3.0 zwischen Tabu und Tuning“, der seit seiner Premiere auf der Berlinale 2014 ca.15.000 Kinozuschauer*innen hatte. Der Film hat in den USA, Skandinavien, Israel und weiteren Territorien Kino- und TV-Auswertungen und läuft nach wie vor mit Erfolg auf Festivals in der ganzen Welt.

Nachdem ich ungefähr 35 Kinofilme produziert und international koproduziert hatte, habe ich 2010 einen zweiten Produktionszweig aufgemacht – Tantra- und Massagevideos sowie sehr explizite Videos über Sexological Bodywork. Die verkaufe ich als DVDs mit einigem Erfolg und bin zur Erweiterung meiner Verbreitungsmöglichkeiten seit 2020 an online Plattformen (VoD) beteiligt.

„Vulva 3.0 zwischen Tabu und Tuning“ ist nicht nur wegen des c